Im Juli und August 2025 gab es in Guinea sehr starke Regenfälle mit Überschwemmungen, großen Zerstörungen und zahlreichen Toten.
Um so wichtiger ist eine solide Bauweise, die solchen Wetterbedingungen standhält. Üblicherweise werden deshalb teure Eisenarmierungen und viel Zement eingesetzt. Eine manuelle Maschine zur Herstellung von Betonsteinen soll nun die Baukosten verringern und zugleich Arbeitsplätze schaffen.

Die solide rein mechanische Maschine wurde in Belgien hergestellt und über Antwerpen und Conakry aufwendig nach Bely gebracht. Durch enorme Verzögerungen beim Geldtransfer zwischen den europäischen und afrikanischen Banken und einer in diesem Jahr besonders intensiven Regenzeit in Guinea kann erst jetzt mit der Einweisung in die Herstellung der Betonsteine begonnen werden. Mit örtlich verfügbarem Sand und Wasser sowie eingekauften Zement muss nun genau die richtige Mischung gefunden werden, damit nach einer Lufttrocknung solide Betonsteine entstehen.

Als erstes Projekt soll die Erweiterung der Toilettenanlage mit diesen neuen Steinen und der veränderten Bauweise erfolgen.

Die Hoffnung ist, dass Bauvorhaben etwa 20% günstiger werden, da weniger Eisenarmierung und weniger Zement benötigt wird. Wenn alles klappt, soll die Maschine Arbeitsplätze schaffen und die Ausbildung von Schulabsolventen ermöglichen.

Sobald die Steineproduktion gelingt und es sichtbare Ergebnisse gibt, wird hier an dieser Stell davon berichtet werden.

A.B.

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